ruettgers Der selber nannte Arbeiterführer spricht was er denkt:

“… im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien nicht morgens um 7 zur Schicht und bleiben bis zum Schluss,  sondern sie kommen und gehen wann sie wollen und wissen nicht was sie tun.”

Dies ist kein verbaler Ausrutscher, sondern im Wahlkampf mehrfach von Rüttgers als Argument dafür vorgetragen worden, dass Rumänen keine Handys zusammenbauen können.

Mit Chinesen will er gar gewalttätig umgehen:

… und wenn es sein muss, dann treffen wir noch irgendwelche Chinesen bei irgendwelchen Sachen im Rathaus … und wenn die nicht endlich in Duisburg noch investieren wollen, dann werden die auch noch gewürgt, solange bis sie Duisburg schön finden.”

Mal abgesehen davon, dass die Bürger des Ruhrgebietes die Vorzüge Ihrer Region auch ohne Gewalt darstellen können, stellt sich die Frage, wie der NRW- Ministerpräsident  mit dieser ausländerfeindlichen Einstellung überhaupt internationale Investoren gewinnen willen.

Schon im Jahr 2000 hat Rüttgers mit der Kampagne “Kinder statt Inder” Stimmung gegen ausländische Arbeitnehmer gemacht. Wer sich so den Herausforderungen der Globalisierung stellt, zeigt ein falsches Weltbild.

Hier helfen keine Entschuldigungen mehr. Hier müssen politische Konsequenzen her.

1 Trackback

  1. von Duisburg - Blog - 09 Sep 2009 am 18. September 2009 um 19:52 Uhr

    [...] Politikblog-Kleve » Rüttgers: “… (Chinesen) die werden gewürgt … [...]

Einen Kommentar schreiben

Ihre Daten werden niemals an Andere weiter gegeben.
Die Email-Adresse wird nicht angezeigt. Notwendige Felder sind so markiert: *

*
*